1995

Die letzten Reiter

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1996 – 56-68 min./Super 16mm

Regie: Miriam Pucitta

Regie Assistent: Butz Buse

Kamera: Thomas Bresinsky

Kamera Assi: Tina Rohe

Ton: Walter Tietze,  Dano Falk

Musik und Gesang: Alessandro Bongi, Eugenio Bargagli, Davide Vegni

Montage: Thomas Balkenhol, Miriam Pucitta

Mischung: BR

Catering: Holger Gebert

Produktion: A piedi nudi/ Barfuß Film im Auftrag des SWR

Redaktion:  SDR, Jo Frühwirth und ARTE

Nominiert für den Prix Europa

11. Int. Dokumentarfilm Fest München – Bester Dokumentarfilm

Es gab einmal die Butteri und ihre Pferde, mit einem großen Hut und Streifen auf den Jacken. Es gab Rinderherden, Zäune und den Bastone, es gab die Sklaven und die Herren (die gibt es heute noch). Mücken gab es viele, und in den Sümpfen herrschte die Malaria damals...“, singt ein Cantastorie-Sänger im Film.

Es ist Morgen, eine Gruppe von Pferden auf der Weide. Das weiche Morgenlicht bricht sich in den Haaren eines Pferdeschweifs. Stille. Dann ein Schrei. Ihm folgen andere. Es sind die Butteri (die italienischen Cowboys), die ihre Arbeitspferde rufen. Sie satteln ihre Pferde und brechen zum Kontrollrundritt auf. Sie sind die letzten sechs Erben eines Handwerks, das eine alte Tradition mit eigenen Regeln und Geheimnissen bewahrt hat.

Man lernt mit der Zeit und stiehlt mit dem Auge„, erzählt der Buttero Armido. Ihre Schulbänke sind die wilde Landschaft der toskanischen Maremma. Einige Butteri sind Mythen geworden. Ihre Arbeit ist eine alte, tausendjährige Tätigkeit, sie steht stellvertretend für die Anstrengung des Menschen, in einer widrigen Natur zu bestehen.

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