1998

DER LETZTE SOMMER

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1998 – 80 min./35mm (Blowup von Super 16mm)

Regie: Miriam Pucitta

Buch: Miriam Pucitta, Suso Cecchi d’Amico

Kamera: Thomas Bresinsky

Regieassistenten: Jörg Richter, Andrea Gsell

Ton: Tim Schröder, Kai Lehmann

Oberbeleuchter: Heinrich Blank

Bühnenbild: Saverio Sammali, Roberta amadio

Kostüme: Giuliano Pannuti

Maske: Susanne Audibert

Musik: Enrico Fabio Cortese, Rockgruppe “Frangar non flectar”

Montage: Agape Dorstewitz,  Miriam Pucitta

Sounddesign: Marc Parisotto

Produktionsleiter: Gilbert Möhler

Mischung: Giesing Team, Alexandre Frank, Robert Dreisattl

Agentin: Shaila Rubin (European Casting Services), Studio di Nardo

Produktion: a piedi nudi/barfuß film 

Redaktion: BR alpha

Unterstützt von: Film Fernseh Fond Bayern und Stiftung Kuratorium junger deutscher Film

Kooperation: Theaterakademie Münschen und Hochschule für Fernsehen und Film München

20. Biberacher Filmtage – Bester Nachwuchsfilm

Ende der 70iger. Ein elfenbeinfarbener Fiat 125 mit Schweizer Kennzeichen kriecht langsam, aber würdevoll die engen Serpentinen hinauf, die zu einem kleinen Bergdorf in den Hügeln der Toskana führen. Der Wagen ist vollgestopft mit allem, was für 3 Monate Ferien weitweg von den Annehmlichkeiten der Großstadt gebraucht wird. Und ich, 13 Jahre alt, mit zerzaustem Pferdeschwanz, schaue erwartungsvoll hinter den Koffern auf der Rückbank hervor. Die Piazza des Dorfes öffnet sich und ich suche unter den Gesichtern der neugierig blickenden Dorfbewohnern nach Bekannten und Freundinnen der vergangenen Sommerferien.

Getragen von diesen Erinnerungen habe ich die Geschichte zu „SE NON MI VUOI“ („Wenn Du mich nicht willst“) geschrieben. Sie spielt in einem kleinen Dorf der Toskana. Dort lebt Claudia, frisch verliebt in den Sohn des Bäckers. Die Liebe ist für Claudia neu und sie stürzt sich mit geschlossenen Augen hinein. Natürlich ist sie überzeugt, etwas Besonderes zu erleben, und beschützt ihre Liebe so gut sie kann. In meinem Film wollte ich nicht die Aufregung vor dem ersten Kuss erzählen, sondern die schmerzvolle Panik, die Fixierungen und schwarzen Löcher, in die man mit 16 Jahren fällt. Heute erinnern wir uns an die schlimmsten Leiden von damals mit einem mitleidigen Lächeln. Aber ohne diese Erfahrungen würde uns im Leben etwas Wichtiges fehlen.

Mit: Alessia Fugardi, Eva Meier, Rüdiger Klink, Daniele Bugelli, Daniela Stanga, Giorgio Crisafi, Guglielmo Ferraiola, Michael Rossmann, Frank Ehrardt, Davide Gemmani, Graziella Scagliarini, Francesca Mulinacci, Matteo Meazzini, Francesco Ciabetti, Nicoló Crisafi und die Bewohner von Poppi und Stia, Toscana.

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